Besuch der polnischen Freund aus Krakau und Wieliczka

27. - 29. September 2013

 Nach dem Besuch des Freundeskreises in Krakau und Wieliczka im August 2011 begrüßten wir vom 27. - 29. September 2013 zehn polnische Gäste in Dresden. Die Delegation aus Krakau wurde geleitet vom Landrat Józef Krzyworeka. Ihn begleiteten die Vize-Landrätin Urzula Stochel, der Vorsitzende des Kreistages Tadeusz Nabaglo, weitere Kreistagsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter. Der Delegation aus Wieliczka gehörten der Vorsitzenden des Kreistags Herr Adam Kociolek, die Leiterin des Sozialhilfeheims in Gruszki und der Leiter des Gesundheits- und Sozialausschusses an. Eine wesentliche Grundlage für die gute Verständigung war die Begleitung unseres Dolmetschers Herrn Adolf Podhorsky.

Nach der Ankunft in Ottendorf-Okrilla fuhren wir gemeinsam nach Dresden, besichtigten das Zentrum mit der Frauenkirche und bestiegen deren Turm. Bei herrlichem Wetter hatten wir einen tollen Blick über die Stadt und das Elbtal bis in die Sächsische Schweiz. Den Abend beschlossen wir im Gasthof Watzke am Goldenen Reiter. Dabei hat besonders die "Haxe" einen besonderen Eindruck hinterlassen.


Am Sonnabend besuchten wir das Epilepsiezentrum Radeberg in Kleinwachau. Nach einem Einführungsvortrag von Direktor Martin Wallmann zur Entstehung und Entwicklung der Einrichtung, sahen wir uns die Werkstätten und die Schule an. Bei den Gesprächen brachten wir den Gästen die Struktur und Organisation des deutschen Schul- und Betreuungssystems für Menschen mit Beeinträchtigungen im Allgemeinen und die Besonderheiten des Epilepsiezentrums als Sozialeinrichtung in der Region nahe. Nach dem Mittag zeigte uns Chefarzt Dr. Thomas Mayer das Krankenhaus in Kleinwachau mit dem Schwerpunkt der Diagnostik für Epilepsieerkrankungen. Alle Teilnehmer waren von der gesamten Einrichtung sehr beeindruckt.
Direktor Wallmann formulierte zum Abschluss, dass es ein großes Anliegen der Einrichtung ist, Aufklärung und Verständnis über die Epilepsieerkrankung bei den Betroffenen und der Bevölkerung zu erreichen. Dabei gibt es in Deutschland und in Polen noch viel zu tun.

Am Nachmittag fuhren wir nach Pillnitz, besichtigten den Schlosspark und bestiegen dann den Schaufelraddampfer "Leipzig". Bei Sonnenschein hatten wir eine sehr schöne Fahrt unter dem "Bauen Wunder" hindurch, vorbei an der Dresdner Elbschlössern ins Zentrum der Stadt. Abend saßen wir in gemütlicher Runde im "Dresden 1900" und besprachen noch einmal die Eindrücke des Tages.

Am Sonntag besichtigten unsere Gäste noch das Dresdner Schloss mit dem "Historischen Grünen Gewölbe" und fuhren dann zurück in die Heimat.
Die Vorbereitung des Treffens und die Betreuung der Gäste wurde vom gesamten Vorstand übernommen. Dafür herzlichen Dank.

Ein Bericht des Besuches in polnischer Sprache für unsere polnischen Freunde
VUNIFLOW_uniflow40_1749_001.pdf
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Texte:     HK

Fotos:    HK   (soweit nicht anders gekennzeichnet)