25. Mai 2016: Gesellige Wanderung durch die Laußnitzer Heide und Besichtigung der Samendarre in Laußnitz

Am 25. Mai 2016 trafen wir uns zu einer geselligen Wanderung durch unsere Laußnitzer Heide. Wir trafen uns auf dem Parkplatz am Wolfsdenkmal an der B97 zwischen Ottendorf-Okrilla und Laußnitz. Nach wenigen Metern Fußweg standen wir vor dem Wolfsdenkmal,

Die Wolfssäule (auch Wolfsdenkmal) in der Laußnitzer Heide ist ein Jagddenkmal. Es erinnert an die Jagd vom 11. November 1740, bei der Rudolph Siegemunden von Nostiz (1696−1754), Sohn von Gotthard Rudolph von Nostitz (1674−1736), einen 82 Pfund schweren Wolf geschossen hat.

Danach ging es weiter in einem längeren Fußmarsch zum Ortseingang von Laußnitz. Dort steht die ehemalige Samendarre, die von 1822 bis 1958 in Betrieb war und der Samengewinnung verschiedenster Nadelgehölze diente.

Ein Heimatfreund, dessen Vater noch in dieser Samendarre arbeitete erklärte uns die Geschichte des Gebäudes, die Funktion und die Wirkungsweise der Samendarre. Ein besuch lohnt sich für jeden, der sich mit der Geschichte der Technik und der Arbeit der früheren Genrationen beschäftigt.

Artikel__10-Jahre-Samendarre.pdf
PDF-Dokument [75.9 KB]

http://www.sz-online.de/nachrichten/samendarre-oeffnet-wieder-3380366.html

Nach der Einführung in dieses wenig bekannte Gebiet der Forstwirtschaft liefen wir dann weiter bis zum Gasthof Laußnitz, wo der Abend ausklang bei Speise und Trank.

Gedankt sei an dieser Stelle dem Vereinsfreund Lutz Breme, der die Idee für diese Exkursion hatte und diese auch vorbereitete und leitete.

Texte:     LH

Fotos:    LH