Sächsische Adventszeit 2017 - Entdecken - Staunen - Erleben

Freitag, der 08.12.2017

Das Wochenende 08. - 10.12.2017 stand ganz unter dem o.a. Motto.

Wie in den vorangegangenen Jahren wurde nach intensiver Vorbereitung durch das Vereinsmitglied Wolfgang Bräunig wieder ein Programm zusammengestellt, das viele neue und unbekannte Seiten ersgebirgischen Brauchtums zeigte.

Die Anreise erfolgte nach 10:00 Uhr ab München in diesem Jahr einmal in einer ganz relaxten Weise, ohne ein straffes Programm und der langen Strecke Tribut zollend, statt. Den Abschluß bildete nach dem Bezug der Hotelzimmer im KIM Hotel Dresden das gemeinsame Abendbrot.

Samstag, der 09.12.2017

Der Samstag fand traditionsgemäß als gemeinsamer Ausflug mit den Dresdner Vereinsfreunden statt und führte entlang der Silberstraße nach Grünhainichen, einem der größten, aber zugleich zu Unrecht unbekannten Ort des Erzgebirges statt. Grünhainichen ist Zentrum erzgebirgischer Manufakturen. Hier ist auch die Geburtsstätte der "Lang- und Kurzrockengel".

Den Anfang machte eine Betriebsbesichtigung der Fa. Blank, Grünhainichen.

Fa. Blank

Hier konnten wir die Fertigung der Einzelteile der Figuren, deren Komplettierung zu kompletten Figuren und deren farbliche Vollendung an den einzelnen Arbeitsplätzen und Abteilungen verfolgen.

In der Verkaufsstelle der Fa. Blank hatte so mancher die Möglichkeit aus der Vielzahl der angebotenen Produkte seine Mitbringsel auszuwählen, die ihn später noch an die Reise erinnern können oder die zum bevorstehenden Weihnachtsfest den Lieben in der Heimat Freude bereiten können.

Hinter dem Haus fand ein kleiner Weihnachtsmarkt mit Imbissmöglichkeiten statt und ein kleines Stück weiter das Fest des "Pyramidenanschiebens" statt.

Das gemeinsame Mittagessen wurde im Gasthaus "Zur alten Gewerbeschule" eingenommen. Die meisten entschieden sich für original erzgebirgische "Linsensuppe mit Wurst".

 

Nach dem Essen ging es 200m weiter zur Firma Wendt & Kühn,

Fa. Wendt & Kühn

in der wir auch eine fachkundige Führung, in der wir die lange Geschichte des Unternehmens erfuhren und uns die heutige moderne Fertigung nahegebracht wurde. Im firmeneigenen Museumkonnten wir anhand originaler Exponate die Entwicklung der Produktreihen sehen, mit moderner Vidotechnik konnten wir die Produktion erleben.

 

Nach dieser beindruckenden Schau führte uns die Weiterfahrt in den kleinen Ort Pobershau, den Viele noch von einer früheren Adventsfahrt kannten. In der Kirche Pobershau waren für uns Plätze reserviert, wo wir die Bergmannsvesper mit der Bergbrüderschaft Pobershau erlebten. Dieser Gottesdienst war gekennzeichnet von einem jungen Pfarrer, der mit seiner frische Art und Weise zu predigen, einen völlig neuen Eindruck hinterließ. Weiterhin beeindruckten die kraftvollen Klänge der Musiker der Bergbrüderschaft, die teilweise mit modernen Arrangements populärer Kompositionen zu spontanem Applaus der Zuschauer führten.

Nach dem beeindruckenden Erlebnis der Bergmannsvesper in Pobershau brachte uns der Bus in die nahegelegene Erzgebirgs- und Serpentistadt Zöblitz. Diese Stadt ist ein Ortsteil der großen Kreiststadt Marienberg und bekannt durch das Auffinden von Serpentinvorkommen, einem Mineral, das sich leicht bearbeiten lassen kann (Schnitzen, sägen, drehen, drechseln usw.). Serpentinstein kommt u.a. im Grünen Gewölbe, in der Hofkirche/Kathedrale, in der Semperoper u.a. vor.

Dort war im Hotel "Zum Schwarzen Bären" ein sehr gutes Abendessen bestellt

Sonntag, den 10.12.2017

Der Sonntagsplanung sah für die Münchner Vereinsfreunde vor, dass nach dem Frühstück im Hotel der Bus die Reiseteilnehmer in die Stadt brachte. Dort hatte jeder die Möglichkeit, sich den Vormittag bis 13:00 Uhr individuell zu gestalten. Entweder er besuchte noch einmal einen der Weihnachtsmärkte oder ein Museum in der Innenstadt Dresdens. Danach brachte der Bus die Vereinsfreunde zu Gaststätte "Leubnitzer Höhe", wo das traditionelle weihnachtliche Mittagessen stattfand.

 Die Stiftung der Kreissparkasse für den Landkreis München unterstützte die Veranstaltung mit einem Zuschuss von 1.000,00 €.

Stiftung KSK LKr. M

Texte:   LH

Bilder: LH